Branding in Games: Mehr als nur Logo in der Ecke
Ein Logo im Startscreen ist nett, aber verschenktes Potenzial. Richtig stark wird Branding, wenn Spielmechanik, Visuals und Botschaft zusammenpassen.

Von „Sponsored by …“ zu „Das ist ganz klar diese Marke“
Viele Marken unterschätzen, wie tief man Branding in ein Spiel verweben kann. Statt nur ein Logo einzublenden, kann praktisch jedes Spielelement die Brand-Identität transportieren:
- Farbwelt und Typografie
- Figuren und Symbole
- Soundeffekte und Sprachstil
- Namen von Levels, Preisen oder Challenges
Das Ziel: Wer das Game sieht, soll deine Marke fühlen, auch dann, wenn das Logo gerade nicht im Bild ist.
Konkrete Beispiele für gelungenes In-Game-Branding
- Eine Food-Brand nutzt Zutaten als Sammelobjekte im Jump-and-Run.
- Ein Flughafen bindet Destinationen als Symbole in einer Slotmachine ein.
- Ein Finanzdienstleister arbeitet im Quiz mit typischen Alltagssituationen aus seiner Zielgruppe.
Wichtig ist, dass das Thema des Spiels zu der Marke passt und nicht beliebig wirkt.
Balance zwischen Branding und Spielfluss
Zu viel Branding wirkt schnell plump. Spiele leben davon, dass sie Spaß machen, nicht davon, dass jedes Element nach Werbung schreit. Ein guter Richtwert: Die Marke ist immer präsent, aber nie aufdringlich.
Das bedeutet zum Beispiel:
- kurze, klare Texte statt langer Claims
- visuelle statt rein textlicher Markenbotschaften
- Belohnungen, die wirklich attraktiv sind, nicht nur formal „on brand“
Standard-Branding vs. Custom-Lösungen
Je nach Budget reichen manchmal schon Standardmodule mit dem Logo, Farben und angepassten Texten. Für größere Kampagnen lohnt sich ein tieferes, maßgeschneidertes Branding, bei dem Spielwelt und Mechanik wirklich um die Marke herum gebaut werden.
Beides hat seinen Platz, entscheidend ist, dass das Ergebnis sich stimmig und hochwertig anfühlt.
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